Mellbystrand

Bevor ich in der Früh von Bofors Camping losgefahren konnte, musste ich Schlüssel für den Stromkasten und die Zutrittskarte für die Sanitärräume abgeben. Jetzt ist die Rezeption mitten im Platz und es ist ein netter Spaziergang

und auch das Wetter wollte mir unbedingt zeigen, dass es in Schweden schöner ist, als es in Norwegen war. Hat geklappt.

Die Lage ist einfach schön, der Platz gepflegt und ruhig. Als ich zur Abfahrt bereit war kam jemand mit dem Aufsitzmäher und hat den Platz weiter hinten gemäht. Zu Midsomar erwarten sie vermutlich jede Menge Besucher. Das war auch der Grund, weswegen ich in der Früh noch in Mellbystrand angerufen hatte. Aber alles kein Problem, Platz genug.

und Bofors Camping begeistert mich.

und dann bin ich endlich los gefahren. Bis zu meinem Ziel heute Abend brauchte ich mich nicht hetzen und konnte gemütlich fahren.

Bis ich dann zur E6 gekommen bin, musste ich noch die schmalen Straßen über die Inselchen fahren und hab das eine oder andere hübsche Haus gesehen. Ferienhaus oder dauerhaft, wer weiß? Aber gefallen könnte es mir hier auch.

Und dann ging es über so eine ampelgesteuerte Brücke. Sehr viel breiter als mein Wohnwagen ist sie nicht, aber ausreichend, damit Lastwagen rüberfahren können.

Am Festland angekommen und kurz bevor es auf die E6 ging, kam ich an Daftöland vorbei. Das ist ein Themen Freizeitpark mit einer Piratenburg und Achterbahnen und einem Campingplatz. Nein, da wollte ich sicher nicht übernachten.

Und dann ging es immer weiter nach Süden. An einer Stelle war die Autobahn gesperrt und alle mussten raus und über die Landstraße fahren. Das war erschreckend entspannt und es gab keine Staus. Das liegt wohl auch daran, dass hier einfach nicht so viel Verkehr ist und es auch kaum Raser gibt.

Mittagessen beim Fastfood Asiaten ChopChop. Gut, günstig, lecker und ausreichend.

Um 16 Uhr bin ich dann in Mellby angekommen. Mein Navi habe ich nicht mehr gebraucht, denn das kannte ich noch von den letzten Jahren. Nach wie vor kein freies Kampieren mehr im Stadtgebiet, nur auf Campingplätzen.

Ich habe erfahren, dass am Freitag Midsomar gefeiert wird. Auf meine Frage wieso nicht am 24. Juni, hieß es Midsomar wird IMMER an einem Freitag um den 24. gefeiert. Wie kann ich nur Fragen. Genau deswegen sind die Preise für den Campingplatz so, wie wenn in Nürnberg Messe ist. Ich zahle für einen Tag etwa 50 Euro. So viel habe ich bis jetzt noch nie zahlen müssen.

Mein Wohnwagen steht, ist angeschlossen und ich mache mich noch auf den Weg an den Strand. Es ist recht windig und die See ist ziemlich aufgewühlt. Trotzdem ein gutes Gefühl. Hier war ich, hier geht mein Urlaub zu Ende und morgen kann ich noch mal in Ruhe nichts tun, bevor ich am Freitag zur Fähre fahre.

Tschüss Norwegen, Hallo Schweden

Der Wetterbericht heute früh war nicht viel besser, als der gestern Abend. Eine Fahrt über eine Hochebene fällt also aus. Was also machen? Unbedingt noch irgendwas tolles finden, oder in Ruhe nach Hause fahren?

Reisefertig gemacht steht das Auto und der Hänger schon da, jetzt muss nur noch der Fahrer noch mal dringend aufs Klo und dann kann es auch schon los gehen. Weiter auf der E6 durch das Gudbrandstal.

In jedem Reiseführer steht, wie toll das Tal doch ist und Gudbrand der Sage nach es in einem Tag durchritten hat, um es in Besitz zu nehmen. Bei einem Polartag mag das vielleicht gehen… Es ist relativ dich besiedelt und erinnert mich an Alpentäler. Die Siedlungen gehen ineinander über nur kurze Unterbrechungen und dann natürlich auch noch größere Städte. Für mich ist das leider nix.

Bei Moelv geht die E6 über die Mjøbrua über den Mjøsee. Bei meiner Fahrt letztes Jahr bin ich diese Strecke in der entgegengesetzten Richtung gefahren und den Parkplatz auf dieser Seite nicht nehmen können. Jetzt habe ich eine Rast eingelegt und die Aussicht, die Wolken genossen und überlegt, dass der Urlaub jetzt allmählich zu Ende geht.

Weiter die E6 entlang sehe ich auf dem See auf einmal eine Regenfront. Die Straße ist noch trocken, aber es kommt auf mich zu und ein Parkplatz ist gleich da, um anzuhalten und Fotos zu machen. Das rote Dingens da ist eine Toilette. Manchmal machen die Norweger die Sachen schon besonders.

Ich staune jedes mal, wenn ich sowas außergewöhnliches sehe, dabei sollte ich mich darüber hier in Norwegen nicht mehr wundern. Dann komme ich an Oslo vorbei und schaffe es durch dichten Verkehr aber ohne Stau hindurch und nach einiger Fahrerei bin ich dann an der Grenze angekommen.

Ich habe schon meinen Personalausweis herausgesucht und bereitgelegt, aber da wollte niemand was von mir. Ich war fast ein wenig enttäuscht aber andererseits freue ich mich auch darüber. Am ersten Parkplatz nach der Grenze habe ich dann gesucht, wo ich denn übernachten könnte. Viel Lust zum weiterfahren hatte ich nicht.

Bofors Camping ist ein hübscher Platz, direkt am Wasser. Viele Dauercamper aus Norwegen haben hier ihren Wohnwagen stehen. Und natürlich auch Platz für die Durchreisenden.

Am Wasser Blick auf die Inseln und Inselchen ringsumher. Die Lage dieses Campingplatzes ist richtig toll und die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer. Die Inseln sind mit engen Brücken mit Ampelschaltung verbunden. Die Straßen nicht sehr breit und kurvig. Mit Rücksicht und Ausweichstellen kommt man dann auch an.

Der Himmel ist grau, der Empfang war sehr herzlich und ich habe einen hübschen Platz der nicht ganz so nah am Wasser ist, dafür auch nicht so windig.

Tschüss Norwegen! Hallo Schweden! Und Pläne und Ideen für den nächsten Urlaub sind schon wieder da. Morgen will ich dann weiterfahren, damit ich näher an der Fähre bin.

Freunde

Wenn aus einem geplanten eintägigen Besuch ein ganzes Wochenende wird, die Gespräche lang und länger werden und zu allem Überfluss es auch nicht wirklich dunkel wird, dann gibt es keine neuen Bilder, keinen neuen Blogeintrag, aber für mich war das toll. Die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit ist einfach toll.

Aber Montag Morgen war klar, dass ich weiter musste. Irgendjemand musste auch arbeiten und so haben wir uns verabschiedet und gesagt, dass wir uns bestimmt bald wieder sprechen, sehen…

Und obwohl ich nach der vielen Fahrerei das Gefühl hatte, schon wieder sehr weit im Süden zu sein, stimmt es einfach nicht. Nach Hause ist es noch sooo weit und die Strecke fährt sich nicht von allein.

Das Wetter war ganz brauchbar, sonnig mit einigen Wolken und im Laufe des Tages sollte es noch richtig Regnen. Aber bevor es soweit ist, musste ich wieder eine Fähre nehmen. Von Rørvik nach Flakk, so konnte ich Trondheim umgehen und bin schön ländlich gefahren.

Die Fähre wird viel genutzt weil zwei Fähren auf der Strecke pendeln, bloß Montag um die Mittagszeit war nicht so viel los, deswegen war sehr viel freier Platz auf der Fähre.

Weiter die E6 Richtung Oslo ging es dann über das Dovrefjell, die Straße steigt auf 1030 Meter und es bläst ein ordentlicher Wind dort oben.

Der Blick zurück nach Norden, da bin ich hergekommen und beim Blick nach Süden, wo ich hin will sieht man schon, wie der Himmel dramatisch grau wird.

Nicht weit von dem Parkplatz geht es zu einem Aussichtspunkt zum Snøhetta. Das wollte ich mir genauer anschauen. Abgebogen und prompt auf einer Schotterpiste gewesen. Auf 1100 Metern ist dann ein Parkplatz und ein Weg führt zum Aussichtspunkt.

Vom Snøhetta ist nicht viel zu sehen, die Spitze versteckt sich in den Wolken, aber der viele Schnee ist beeindruckend. Es gibt noch einen weiteren Aussichtspunkt, der noch spektakulärer sein soll, aber so wie sich das Wetter zu zieht lasse ich diese Wanderung lieber bleiben und genieße noch ein wenig die Aussicht.

Hier oben am Dovrefjell wächst nicht mehr sehr viel, die Weiden sich kaum 10 cm groß und sonst sehe ich nur Moos und Flechten.

Nochmal der Blick Richtung dem einsamen verschneiten Berg, aber es wird nicht besser. Dann noch zurück auf die E6

und dann mache ich mich auf den Weg weiter. Bei der Fahrt runter vom Fjell nach Otta komme ich durch einige Regenfälle durch und als ich in Sjoa abbiege, um zu tanken und dann auf den Campingplatz zu fahren, stelle ich fest, dass der Campingplatz geschlossen ist. Noch nicht offen und so wie der Platz aussieht, wird es noch einige Zeit dauern.

Eigentlich will ich nicht mehr so weit fahren und am nächsten Tag über die Hochebene Valdresflye fahren. Der Wetterbericht ist aber gar nicht gut und es wäre dann vermutlich eine Fahrt durch Wolken mit Aussicht auf Wolken. Ich entscheide mich weiter zu fahren und Pleiten Pech und Pannen reißt nicht ab.

Die E6 ist gesperrt und ich muss über den Königsweg ausweichen. Also die alte E6, mit Tempolimit 60. Das zieht sich und die Suche nach einem Platz zum Übernachten ist nicht ganz einfach. Die Gegend ist für Norwegen relativ dicht besiedelt und entlang der alten E6 gibt es wenig Parkplätze. Die Campingplatze sind teilweise noch zu, teilweise nur für Dauercamper.

In Elstad Camping finde ich endlich einen Platz und die Wiese scheint mir recht nass. Es hat wohl die letzten zwei Wochen, als ich im Norden richtig gutes Wetter hatte, hier ziemlich geregnet. Ich habe aber einen Platz und morgen früh schaue ich wie es weiter geht.

Eine kleine Kreuzfahrt

Heute habe ich wieder drei Fähren auf dem Plan und wieder ist eine dabei, die etwas länger fährt. Autofahren und Landschaft genießen geht aber ich muss mich ja trotzdem aufs Fahren konzentrieren.

Aber jetzt bin ich erstmal über die Brücke gefahren. Links unter den beiden Pfeilern, am anderen Ufer, da war mein Platz für die Nacht. Gestern waren im Osten am Horizont noch etliche dichte Wolken zu sehen gewesen, heute früh war nix mehr da. Das Wetter meint es gut mit mir.

Auf dem Weg zur Fähre von Tjotta nach Forvika komme ich an den Sieben Schwestern vorbei. Zu dem Namen gibt es auch eine Sage und wie so oft, sieben Schwestern die nicht heiraten wollten und lieber zu Stein wurden. Ich werde sie später noch von der Fähre viel schöner sehen können, aber das wusste ich da noch nicht.

Fährhafen Tjotta und wieder warten. Wenn man den Fahrplan nicht lesen kann und viel zu früh da ist. Liegt einfach daran, dass noch Vorsaison ist und noch nicht alle Fähren so fahren. Aber es sind zwei. Ein kleiner Inselhopper, der die Inseln miteinander verbindet und eine größere Fähre, die den direkten Weg entlang der 17 macht.

Hier die kleine Fähre, die aber garnicht so klein ist. Ein paar Laster sind auch drauf und dann die größere Fähre. Voll Elektrisch und der Mast da links ist der Schnellader. Einmal kurz ans Handy gesteckt und es verdampft…

Die Fähre ist deutlich größer. Drei Spuren mit ganz vielen Wohnmobilen und auch zwei Linienbussen.

wir fahren los und die Fähre beschleunigt gleich ordentlich. Hinten ist die kleine Fähre noch zu sehen aber hier noch mal die Sieben Schwestern – von der anderen Seite.

und dann kommt auch schon die kleine Fähre wieder hinter uns her und fährt die nächste Insel an.

und wir schippern auch so zwischen den Inseln hindurch, aber ohne Zwischenstop.

Das fühlt sich jetzt an wie eine kleine Kreuzfahrt, zwischen den Inseln, die Aussicht genießen, Fotos machen und schauen, ob man was interessantes entdeckt.

und da ist die kleine Fähre schon wieder dabei eine weitere Insel anzulaufen. Die meisten dieser Fähren sind kostenlos, da die Regierung das Leben auf diesen Inseln unterstützen möchte. Sonst wäre es doch besser irgendwo am Festland zu leben und die Insel Insel sein zu lassen.

und irgendwann bin ich wieder mit dem Auto an Land, aber nur für 15 km, denn dann muss ich für die nächste Fähre anstehen. Ich hatte schon befürchtet, dass ich wegen der langen Schlange nicht mehr drauf kann, aber die Lademeister spielen Power Tetris – niemand wird zurückgelassen, naja fast niemand und wir schlichten so, dass so viele wie möglich dabei sind.

In Horn angekommen mache ich mich auf den Weg, die 17 weiter zu fahren und der Helgelandskysten Weg geht allmählich zu Ende. Von Bronnøysund geht es zum Torghatten, einem Berg mit einer Öffnung mitten drin. Eine Höhle, die durch den Berg durch geht und bei jeder Kreuzfahrt mit den Hurtigruten angesteuert wird.

Es war schon schwierig genug, die enge Straße dort hin zu kommen, vor allem weil ständig diese nervigen Touristen mit ihren Wohnmobilen auf der Straße unterwegs sind. Ich hab schon schlimme Befürchtungen gehabt und es kam schlimmer.

Kein Parkplatz mehr frei, für Wohnwagen Gespanne sowieso nicht. Für Busse nur ein Parkplatz, um die Leute aussteigen zu lassen und haufenweise Menschen, dann auch noch mindestens ein Schulausflug mit Fahrrädern und ich hatte so gar kein Glück, um ordentlich stehen zu bleiben. Es sollte wohl nicht sein und deswegen ging es weiter…

Der Trælvikosen især eine Kunstinstallation, die die Veränderung am Meer sichtbar machen soll. Ich finde die Trittsteine, einfach nur schön und der Blick zum Torghatten im Hintergrund ist auch hübsch.

Mit der Flut, steigt der Wasserstand und irgendwann sind die Trittsteine nicht mehr zu sehen, aber bis abends um 19 Uhr wollte ich nicht warten, sondern meine letzte Fähre für den Tag nehmen und dann Kilometer Richtung Trondheim machen.

Die letzte Fähre heute und dann noch ungefähr 140 km bis zum Campingplatz für die Nacht. Über die 17 noch an Fjorden vorbei und durch die Berge und durch ein übles Gewitter. Bis jetzt war kaum was gewesen, doch der Himmel wurde dunkler und dunkler und auf einmal regnet es wie aus Eimern und die Blitze zucken über den Himmel.

Aber auch das Gewitter geht vorbei und ich komme trocken und entspannt am Vegset Camping für heute Nacht an. Es sind viele Dauercamper da und auch einige Wohnmobile. Drei Deutsche haben eine Wagenburg gebildet und schauen EM Fußball.

Nix für mich und jetzt ist es schon 1 Uhr Nacht und obwohl ich südlich der Polarkreises bin, nicht wirklich dunkel. War ja klar, dass das nicht schlagartig Nacht wird. Und ich bin aus der Region Nordland nach Trondelang gekommen.

Spaß mit Fähren

Der Start in der Früh war etwas hektisch. Als ich aufgewacht bin, habe ich mir die Fährverbindungen angeschaut und festgestellt, dass sie in 45 Minuten geht. Also Zähne putzen, Katzenwäsche, Stützen hoch, Wohnwagen anhängen und los gehts.

Gerade noch rechtzeitig in die Schlange eingereiht und nochmal kontrolliert, ob ich auch nichts vergessen habe. Bei dem schnellen Start, kann sowas ja schon mal passieren.

Dafür habe ich dann während der Fährüberfahrt noch mal den Plan geprüft und festgestellt, dass Fähre auf die nächste Insel erst in knapp zwei Stunden fährt.

Dann suche ich mir eben einen schönen Platz zum frühstücken. Ich hab ja alles dabei.

Noch nicht ganz, aber gleich komme ich an einen Parkplatz, wo es Tische gibt. Solche Rastplätze sind immer wieder an den Straßen.

Ein bisschen was braucht es da aber noch… und die Vorräte von zuhause sind noch nicht ganz aufgebraucht. Das ist auch gut so, denn Einkaufen ist hier in Norwegen verflixt teuer.

Nach einem ordentlichen Frühstück, Kaffe und auch wieder alles ordentlich wegräumen geht es weiter zur nächsten Fähre von Jektvik nach Kilboghavn. Die Fähre fährt ungefähr eine Stunde und ist voll elektrisch. So ruhig, so sanft und am Hafen wird mit einem Schnellader wieder aufgeladen.

Immer wieder neue Aussichten auf Berge und Inseln. An diesem Küstenabschnitt geht es immer wieder zwischen den Inseln durch und dann auch wieder nach Süden über den Polarkreis.

Ab sofort wird es Nachts wieder schlagartig dunkel – nicht wirklich. Die Sonne streift nur den Horizont und geht noch nicht wirklich unter. Jetzt habe ich den Polarkreis schon dreimal mit dem Auto und jetzt auch mit dem Schiff überquert.

und immer wieder neue, Aussichten und dann denke ich mir, hier braucht man nicht unbedingt ein Auto, aber ganz sicher ein Boot, wenn man so abgelegen wohnt.

Ich bin wieder an Land und fahre so an der Küste entlang und bei einem Parkplatz habe ich so eine tolle Aussicht auf die Inseln vor der Küste.

Von der Küste geht es dann durchs Land durch und das bedeutet gleich, dass Berge überwunden werden müssen und man ruck zuck auf 300m Höhe kommt. Mein Auto gönnt sich einen ordentlichen Schluck aus dem Tank.

und danach wieder runter auf Meeresniveau zum nächsten tollen Rastplatz Hellåga. Die Aussichten an diesen Plätzen sind toll und sie sind auch schön gemacht.

Damit man es sich dort aber gemütlich machen kann, muss man erst ein paar Treppenstufen runter. Und es waren genug Menschen da, auch um zu Angeln.

Die Strecke weiter nach Süden führt dann auf der einen Seite des Fjords entlang und auf der anderen zurück. So konnte ich dann von der anderen Seite und deutlich höher einen Blick zurück werfen.

und dabei ist mir aufgefallen, wie kahl der Fels da doch wirklich ist. Wenn man die Straße entlang fährt, sieht es so aus, als ob Birken und Gras reichlich sind und es wunderbar grün ist. Das ist dort nur ein schmaler Streifen.

Die nächste Fähre in Nesna ließ ordentlich auf sich warten. Bei einer Pause hatte ich von Reisenden erfahren, dass es auf der Strecke ein Problem mit dem Hauptschiff gibt und das Ersatzschiff auch nicht so rund läuft. Also war mir klar, dass ich geduldig sein muss. Dass es dann aber über zwei Stunden geworden sind war dann doch sehr lang. Und ich hatte noch Glück, denn nicht alle, die angestanden sind, haben einen Platz bekommen. Die mussten dann noch mal eine Stunde länger warten.

Mein Plan, dass ich weiter kommen wollte, war nicht zu halten und obwohl es noch immer nicht dunkel wird, war ich müde genug, dass ich mir ein Plätzchen für die Nacht gesucht habe.

Irgendwas mit einer tollen Aussicht auf die Helgelandsbrücke und so habe ich buchstäblich unter der Brücke geschlafen. Wenn auch 47 m darunter.

Mein Blick aus dem Wohnwagen und um mich herum noch einige Camper mehr, die diesen inoffiziellen Platz auch nutzen. Bei der Aussicht, warum nicht.