Abreise

Ich hatte den Wetterbericht für den Rest der Woche schon die ganze Zeit im Blick gehabt und er wollte und wollte nicht besser werden. Im Gegenteil die Regenwahrscheinlichkeit und die Regenmenge stiegen von Tag zu Tag. Dienstag Nachmittag habe ich also den Entschluss gefasst, am Mittwoch geht es dann nach Hause.

Deswegen habe ich die ganzen Wartungsarbeiten schon machen können. Toilette ausleeren, Abwasserkanister leeren, Abfälle wegbringen und ein bisschen im Wohnwagen aufräumen. Viel ist da nicht aufzuräumen, da der Platz begrenzt ist und wenn man nicht immer gleich alles aufräumt herrscht innerhalb kürzester Zeit Chaos. Aber ein paar Sachen hatte ich in den Regalen untergebracht, die jetzt in den Kofferraum vom Auto gewandert sind.

Mittwoch Morgen, nach dem Frühstück war es dann soweit. Stromkabel aufgerollt und eingeräumt, Abwasserkanister im Staukasten vorne untergebracht, Stützen hochgekurbelt und alle Fenster und Schränke im Inneren zu gemacht. Am Auto sind schon die extra Spiegel angebracht und ich bin fast soweit.

Der Himmel macht mir den Abschied etwas leichter, aber ich muss unbedingt noch mal einen Blick auf den Strand werfen. Also ab durch die Hecke.

Grau in Grau und das Meer ist auch ein bisschen stürmisch. Zum Aussichtspunkt und ein Blick nach Norden.

und ein weiterer Blick Richtung Süden, Richtung Løkken.

Tschüss Meer, tschüss Strand, bis irgendwann wieder und ein letztes Mal durch die Dünen zurück zum Wohnwagen, zum Auto, zur Abfahrt.

Angehängt und los gehts, aber erst noch den Aufenthalt bezahlen. Schön dass es hier keine Reservierung gibt, sondern man genau die Dauer bezahlt, die man da war. Jetzt in der Vorsaison hat mich das 2000 Kronen gekostet.

Mit dem Hänger am Haken ging es dann auf die Reise nach Hause. Zwischenziel bei einem Bekannten in der Nähe von Schleswig. Da habe ich dann einen Tag angehängt, denn Zeit hatte ich und das Wetter war dort auch deutlich besser als im Norden von Dänemark.

Freitag ging es nach dem Frühstück los. Tanken war deutlich günstiger als in Dänemark und dann war ich wegen einiger Staus dann eine ganze Weile unterwegs und erst gegen 21 Uhr zuhause angekommen.

Jetzt bin ich dabei alles auszuräumen, Wäsche zu waschen und den Wohnwagen wieder auf die nächste Reise vorzubereiten.