Greifswald

Auf meinem Weg nach Usedom war ich ja bereits durch Greifswald durchgefahren und wollte es mir noch mal anschauen. Heute war ein schöner sonniger Tag und ich wollte auch nicht so viele Kilometer fahren. Mein Campingplatz liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Stralsund und Greifswald. Heute also mal nach links abbiegen.

In Greifswald war heute Markttag und so war auf dem Hauptmarkt eine Menge los. Gemüse, Obst, Kräuter, Bernstein, Bücher und noch vieles mehr. Sogar das Theater Greifswald hatte einen Stand und hat Werbung für sein neues Stück „Dido und Aeneas“ gemacht.

Irgendwie waren mir da zu viele Menschen und das Gedränge zu groß, also weiter und so bin ich bei St. Marien gelandet.

Von außen, wie so viele Kirchen hier in der Gegend, ein hohes Kirchenschiff und ein Kirchturm der knapp darüber ragt. Vielleicht sind die Stürme hier an der See ja doch etwas heftiger…

Jedenfalls ist das innere der Kirche ein beeindruckendes Beispiel der Backsteingotik. Selbst die Stadtmauer in Stralsund ist aus Backstein. Nun aber keinen Heiligenschein abholen, sondern weiter zum Museumshafen.

Alle Schiffe die im Museumshafen liegen sind alle irgendwie alt und im Originalzustand wieder hergestellt. Teilweise wunderschöne Schiffe und auch ein wunderbarer Blick über den Ryck Richtung Ostsee.

Folgt man dem Ryck kommt man nach Wieck, einem alten Dorf, mit reetgedeckten Häusern und kleinen verwinkelten Gassen, viel Grün und einer Zugbrücke.

Ich hatte sogar das Glück zu sehen, wie die Brücke mit Muskelkraft betätigt wird. Da sind dann doch einige Schiffe rein und raus gefahren.

Ich bin dann noch etwas am Hafen entlang geschlendert und habe die ganzen Segelyachten bewundert. Da war schon das eine oder andere richtig schöne Exemplar dabei. Dann noch ein Fischbrötchen und dann…