Ein Franke auf Rügen

Naja, eigentlich wollte ich bei schlechtem Wetter eigentlich das Ozeanum in Stralsund besuchen. Aber das hatten sich wohl auch ganz viele andere Reisende gedacht und so war es in Stralsund eine Qual durch die Stadt zu fahren. So etwas Ähnliches hatte ich vor einigen Jahren schon mal in Salzburg erlebt. Plan B – Rügen.

So habe ich dann kurz überlegt, was ich mir wohl bei Regen anschauen könnte und was bei schönem Wetter wohl hoffnungslos überlaufen wäre. Der Königstuhl – „die Kreidefelsen“. Mit dem Navi ging es einigermaßen gut voran, nur auf den letzten Kilometern wurde es dann schwierig. Alle vorgeschlagenene Wege ins Naturschutzgebiet waren gesperrt, also der örtlichen Ausschilderung folgen. So bin ich auf einem großen Parkplatz gelandet, von wo aus ein Pendelbus zum Königstuhl ging.


Das Besucherzentrum ist interessant und zeigt, wie die Kreide entstanden ist, wie Rügen aus drei Inseln zusammengewachsen ist und was so alles im Naturschutzgebiet lebt und wächst. Aufgrund des Wetters waren sehr wenige Menschen da und es war ein tolles Erlebnis – auch wenn die Sonne nicht schien.

Blick vom Königstuhl

Vom Königstuhl aus führt ein kurzer Wanderweg duch einen Buchenwald, zum „Victoriablick“ – ein Aussichtspunkt, von dem aus der Königsstuhl zu sehen ist

Der Königstuhl mit der Aussichtsplatform

Und da man die Menschen vor ihrer eigenen Dummheit schützen muss, sind alle Wege eingezäunt und mehr als ein Schild warnt eindringlich davor, nicht über die Zäune zu steigen…

Dann ging es mit dem Bus zurück zum Parkplatz und vor dort aus wieder zum Campingplatz. Auf dem Weg riss der Himmel noch mal auf und ein Sonnenstrahl zeigte noch mal, wie schön Rügen sein kann.