Unterwegs nach Andøya

Heute war mal wieder Reisetag, und doch gab es sehr viel für mich zu sehen. Die Landschaft am Austnesfjord hat mich sehr an den Urlaub vor zwei Jahren erinnert. Fjordnorwegen sah so ähnlich aus. Aber je weiter ich nach Norden kam, um so mehr veränderte sie die Landschaft.

Moltebeere (Rubus chamaemorus)

Es waren heute bei der Fahrt auch einige Tunnels dabei, der längste 6 km. Und jedes mal, wenn ich aus dem Tunnel kam, hatte sich die Landschaft verändert. Einmal wildes, unberührtes Tal, danach Landwirtschaft und sanfte Hügel, und dann wieder auf einmal am Meer. Und bei einer Pause habe ich die Moltebeere entdeckt. Eine Art Bodenbrombeere, ohne Stacheln.

Hafen von Sortland

Und so kam ich am Hafen von Sortland vorbei. Das ist eine Station nördlich von Stokmarknes, wo ich mit den Hurtigruten gestartet bin. Und es lag ein Schiff von den Hurtigruten und die AIDAaura im Hafen. Den Andrang in dem Ort möchte ich mir mal nicht vorstellen.

Auch schneebedeckte Berge habe ich während der Fahrt gesehen. Glücklicherweise rissen die Wolken immer weiter auf, je weiter ich nach Andøya kam. Am Campingplatz angekommen war die Rezeption erst mal geschlossen, aber überhaupt kein Problem. „Bitte Platz suchen und selber eintragen. Später dann anmelden und bezahlen.“ WLAN Passwort stand auch dabei. Sehr unkompliziert und angenehm das.

Strand von Andenes Camping

Vom Wohnwagen aus geht es direkt an den Strand. Der wärmste Tag, der schönste Sand und das am nördlichsten Zipfel meiner Reise.

wunderschöner, weißer Sand